Deutscher Gewerkschaftsbund

Helden statt Trolle

Gemeinsam gegen Hass und Hetze im Internet


Wenn wir soziale Netzwerke nutzen, erleben wir täglich Beleidigungen, Beschimpfungen, Lügen und extreme Hassbotschaften. Teilweise wird man selbst Opfer von Hasskommentaren, ist verunsichert und braucht Hilfe. Soll so unser (digitaler) Alltag also aussehen? Ob ich meinen Lieblingskanal auf youtube anschaue, mir bei twitter neueste Info's hole, schnell mal in Instagram und TikTok vorbeischaue oder in facebook die neuesten Familienmitglieder mit ihren Fotomomenten anschaue. „Helden statt Trolle“ nehmen sich den Themen Hate Speech, Fake News und Cybermobbing an.
 

Helden statt Trolle

Helden statt Trolle

Hate Speech – Alltagsextremismus

Die exzessive und enthemmte Nutzung sozialer Medien, in denen informiert und kommentiert wird, fördert vermehrt menschenverachtende und hetzende Beiträge, die die Informationsverbreitung und Alltagskommunikation nachhaltig verändert. Es fällt vielen von uns schwer, eine Antwort auf das Problem Hate Speech, das schwerpunktmäßig im rechtsradikalen Themenspektrum auftritt, zu finden. Mit dem Verbundprojekt des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern und der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern soll Radikalisierung im Internet verhindert und zugleich der Schutz vor politisch motivierter Kriminalität im Web erhöht werden.

"Helden statt Trolle" will geeignete Handlungsoptionen bereitstellen, um Verunsicherte und Aktive gleichermaßen, die sich gegen den Hass im Netz aussprechen, systematisch auf Hass und Hetze im Internet vorzubereiten und angemessen darauf reagieren zu lassen.

(Weiter-)Bildung und Beratung

"Helden statt Trolle" bietet ein regionales, praxisorientiertes und zielgruppengerechtes Wissens- und Aufklärungsangebot im Web und vor Ort an, welches Hate Speech beschreibt und seinen Einfluss auf die Gesellschaft verdeutlicht. Außerdem erklärt "Helden statt Trolle" die argumentative Handlungsalternative Active Speech, die eine sachliche und konstruktive Auseinandersetzung im Umgang mit Hate Speech ermöglicht.

Das Projekt bietet Weiterbildungsmaßnahmen zu Sensibilisierungs- und Aufklärungszwecken bei den Themen Hate Speech, Fake News und Cybermobbing an. Weiterhin können sie neben einer Einführung auch vertiefende Angebote zum Umgang mit Hate Speech durchführen. Alle Angebote sind auf die Zielgruppen abgestimmt und ermöglichen somit eine auf die Bedürfnisse zielgerichtete Fort- und Weiterbildung speziell für Multiplikator:innen.

Im Sinne des Multiplikationsprinzips berät "Helden statt Trolle" auch Einzelpersonen, Fachkräfte und Teams zu den genannten Themen. Am Ende geht es uns darum, eine aktive Community zu stärken, die einen respektvollen Umgang miteinander fördern will, der auf demokratischen und freiheitlichen Grundprinzipien basiert.

 

Zur Internetseite: www.helden-statt-trolle.de

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Kontakt

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